Sage The Nutri Juicer Cold, Entsafter für Obst und Gemüse, Silber
Teuerste Zentrifuge im Vergleich: 1250 Watt, 84 mm Einfüllschacht und eine Reinigung, die in den Rezensionen durchweg gelobt wird.
Unsere Bewertung
Grundlage sind Herstellerangaben, technische Daten und die systematische Auswertung von Kundenrezensionen. Wir haben kein Gerät in der Hand gehabt.
Vorteile
- Reinigung in den ausgewerteten Rezensionen durchweg gelobt, alle Teile laut einer Rezension einzeln entnehmbar
- Einzelteile verfärben sich laut einer Rezension selbst bei roter Bete nicht
- Mehrere Rezensionen beschreiben den Motor als kraftvoll; eine schwedische Rezension nennt 50 kg Äpfel, ohne dass er warm wurde
- Eine Rezension zieht ihn einem Slow Juicer von Hurom vor, weil Bedienung und Reinigung schneller gehen
- Einfüllschacht mit 84 mm, laut Hersteller ohne Vorschneiden – gleichauf mit der weitesten Angabe unter den Zentrifugen im Vergleich
Nachteile
- Eine Rezension mit zwei Sternen berichtet von stockendem Motor und geringer Ausbeute bei Möhren: 1 kg für ein Glas Saft
- Der Siebbereich setzt sich laut einer Rezension zu, wenn zu viel auf einmal nachgefüllt wird, und dann läuft Saft daneben
- Der Saftbehälter mit 2 l passt laut einer Rezension nur knapp in den Kühlschrank
- Datenblatt und Produktangaben sagen nichts dazu, ob die Teile spülmaschinengeeignet sind
- Eine Garantiezeit nennt das Datenblatt nicht
- Teuerste Zentrifuge im Vergleich, ohne dass die Rezensionen eine höhere Ausbeute belegen
Unsere Einschätzung im Detail
Der Sage The Nutri Juicer Cold ist ein Zentrifugenentsafter mit einem Motor von 1250 Watt laut Hersteller. Er kostet rund 160 Euro und ist damit die teuerste Zentrifuge in diesem Vergleich. Der Hersteller stellt ihn mit seiner Cold Spin-Technologie neben die Slow Juicer: Sie soll die Wärmeübertragung in den Saft verringern. 168 Bewertungen ergeben 4,3 von 5 Sternen.
Saftausbeute und Saftqualität
Zur Ausbeute gehen die ausgewerteten Rezensionen auseinander. Eine Rezension beschreibt den Saft als hervorragend und berichtet, dass Kerne und Schalen im Trester (dem Pressrückstand aus Schale und Fasern) bleiben. Eine Rezension mit zwei Sternen schildert das Gegenteil: Der Motor stocke, bei Möhren laufe der Saft nach hinten ab, und aus 1 kg Möhren sei ein Glas geworden. Eine niederländische Rezension nennt einen Teil der Ursache – wer zu viel auf einmal nachfüllt, setzt den Siebbereich zu, und dann läuft Saft daneben. Eine belastbare Mengenangabe steht in keiner Rezension; laut Hersteller optimiert der Motor die Ausbeute.
Reinigung
Die Reinigung ist der am häufigsten gelobte Punkt: Mehrere Rezensionen nennen sie einfach oder schnell. Alle Teile lassen sich laut einer Rezension einzeln entnehmen, und eine weitere berichtet, dass sich die Einzelteile selbst bei roter Bete nicht verfärben. Eine Rezension, die vorher einen Slow Juicer von Hurom benutzt hat, nennt Bedienung und Reinigung hier deutlich schneller. Der Tresterbehälter lässt sich laut einer Rezension mit einem kompostierbaren Beutel auslegen, was das Ausspülen erspart. Ob die Teile spülmaschinengeeignet sind, sagen Datenblatt und Produktangaben dagegen nicht – fragen Sie das vor dem Kauf nach.
Verarbeitung und Qualität
Das Material wirkt laut einer Rezension sehr wertig. Eine weitere hält fest, das Gerät halte wirklich gut, und man müsse keine Angst vor Überhitzung oder zu geringer Leistung haben. Eine schwedische Rezension nennt 50 kg Äpfel, ohne dass der Motor warm geworden sei. Dagegen steht die Rezension mit zwei Sternen, die einen stockenden Motor beschreibt und das Ergebnis für die Marke als erstaunlich schlecht bezeichnet. In der Verteilung der 168 Bewertungen liegen 11 Prozent bei einem oder zwei Sternen. Eine Garantiezeit nennt das Datenblatt nicht, und zur Ersatzteilversorgung steht dort ebenfalls nichts.
Bedienung und Handhabung
Der Einfüllschacht misst laut Hersteller 84 mm; ganze Früchte passen damit hinein, und unter den Zentrifugen im Vergleich liegt nur der Bosch VitaJuice 4 gleichauf. Zwei Geschwindigkeitsstufen trennen hartes Gemüse von weichem Obst, dazu nennt das Datenblatt eine Sicherheitsverriegelung und einen Überlastungsschutz. Der Aufbau gilt in mehreren Rezensionen als einfach, das Zusammen- und Auseinandernehmen als schnell. Der Saft läuft in einen Behälter mit 2 l, Schaumtrenner und abnehmbarem Auslauf – laut einer Rezension passt er nur knapp in den Kühlschrank.
Erfahrungen aus Nutzerberichten
Zwei der ausgewerteten Rezensionen stammen aus Dezember 2020 und Dezember 2022; die jüngere hält fest, das Gerät halte wirklich gut und entsafte weiterhin sehr gut. Die schwedische Rezension mit den 50 kg Äpfeln geht in dieselbe Richtung. Dem steht die Rezension mit zwei Sternen von Juli 2025 gegenüber, die von einem stockenden Motor berichtet. Weil das Datenblatt weder Garantie noch Ersatzteile nennt, bleibt die Auskunftslage hier dünn.
Für wen sich das Gerät eignet
Das Gerät passt zu Haushalten, die schnell und in größeren Mengen entsaften und dabei überwiegend Obst, Karotten und rote Bete verarbeiten. Laut Hersteller gehören auch Sellerie, Grünkohl und Weizengras zu den vorgesehenen Zutaten; in den ausgewerteten Rezensionen wird das nicht bestätigt, und für faseriges Grünzeug sprechen die Slow Juicer in diesem Vergleich deutlicher. Wer nur gelegentlich ein Glas Saft macht, findet unter 60 Euro Zentrifugen mit besserer Preis-Leistung.
Ausstattung im Überblick
- Motor mit 1250 W laut Hersteller
- Cold Spin-Technologie, die laut Hersteller die Wärmeübertragung in den Saft verringert
- Einfüllschacht mit 84 mm Durchmesser, laut Hersteller für ganze Früchte
- Zwei Geschwindigkeitsstufen für hartes Gemüse und weiches Obst
- Saftbehälter mit 2 l, Schaumtrenner und abnehmbarem Auslauf
- Sicherheitsverriegelung und Überlastungsschutz laut Hersteller
Alternativen
Wer Alternativen prüfen möchte, findet im Vergleich weitere Geräte im Direktvergleich. Besonders interessant sind:
Fazit der Redaktion
Der Sage The Nutri Juicer Cold punktet dort, wo der Preis sichtbar wird: wertiges Material, ein kraftvoller Motor und eine Reinigung, die in den ausgewerteten Rezensionen durchweg gelobt wird. Dafür spricht auch der Einfüllschacht mit 84 mm. Dagegen spricht die Ausbeute – eine Rezension schildert bei Möhren ein deutlich schlechteres Ergebnis, und keine Mengenangabe widerspricht dem. Wer eine schnelle Zentrifuge mit solider Verarbeitung sucht, bekommt für rund 160 Euro ein ordentliches Gerät; günstigere Zentrifugen im Vergleich reinigen sich laut Rezensionen aber genauso leicht.
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